Lehren aus der Corona-Krise für die Immobilienverwaltung – wie wird sich die Arbeit 2021 verändern?

Ausblick 2021

Das Jahr 2020 war für uns alle aufregend, oft auch beunruhigend: Wie so oft gibt es in Krisen viele Verlierer, wie Einzelhandel, Restaurants oder Fitnessstudios, aber auch einige Gewinner, wie beispielsweise Online-Versandhändler. Denn 2020 ist auch ein Jahr der Chancen geworden. Die größte davon lautet Digitalisierung. Wie wird sich die Arbeit von Wohnungsunternehmen und Immobilienverwaltern 2021 verändern?

Es ist keine völlig neue Entwicklung, dass sich an allen Ecken und Enden digitale Konzepte aufdrängen – und Corona gibt diesen Alternativen eine zusätzliche Daseinsberechtigung. Restaurants, die rasch auf Home Delivery umstellen und sich bei Kunden etablieren konnten, haben für die Zeit nach Corona ein wichtiges zweites Standbein aufgebaut. Selbiges gilt für die kleinen Einzelhändler, die aus der Not heraus angefangen haben, digitale Distributionswege zu erschließen, die sie bisher aufgrund eines guten Standorts nicht nötig hatten. Viele Unternehmen haben zudem in wenigen Tagen oder Wochen das umgesetzt, was davor jahrelang auf die lange Bank geschoben wurde: Sie haben Heimarbeitsplätze geschaffen, die durch digitale Vernetzung zu keinerlei Einbußen in der Produktivität der Mitarbeiter führen müssen. Im Gegenteil.

Wohnungsunternehmen und Immobilienverwalter gehen, abgesehen von einigen organisatorischen Herausforderungen, ziemlich unbeschadet durch die Pandemie. Aber speziell hier hat die Digitalisierung 2020 einen kräftigen Schub erhalten. Die Fragen sind: Was bleibt davon und was wird nach Corona wieder verpuffen und welche Auswirkungen hat das auf Kunden, Mitarbeiter, Dienstleister und Geschäftsführung?

Digitale Kunden werden zur Mehrheit

Durch die Pandemie haben sich 2020 viele Personen mit digitalen Möglichkeiten beschäftigt, die ihnen oft schon länger zur Verfügung stehen. Beispiele sind Streaming oder Online-Shopping. Ein Trend, der auch bei casavi festgestellt werden konnte: Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die durchschnittliche Registrierungsrate nochmals um 23 Prozent erhöht. Die absolute Zahl der registrierten Mieter und Eigentümer liegt mittlerweile knapp unter 50 Prozent. Man kann also davon ausgehen, dass Verwalter es ab 2021 also mit einer digitalen Mehrheit zu tun haben werden und sollten ihre Prozesse dementsprechend anpassen. Dazu zählen beispielsweise ein regelmäßiges Bespielen von digitalen Boards und Kundenportalen oder die zügige Reaktion auf digitale Anfragen. Weitere Registrierungen sollten gerade jetzt pro-aktiv gefördert werden. Wer sich einmal für diesen Weg entscheidet, wird kaum mehr den Schritt zurückgehen und wieder nach Post von seinem Immobilienverwalter verlangen.

Infografik casavi 2020
2020 im Zeichen der Digitalisierung

Für die Mitarbeiter: Mit der Cloud ins Home Office

Das Bild leerer Bürostühle prägt seit Beginn der Pandemie zahlreiche Büros. Auch casavi gibt den eigenen Mitarbeitern seit März 2020 die Möglichkeit, 100 Prozent im Home Office zu arbeiten. Und es funktioniert! Auch viele Verwaltungsunternehmen berichten hiervon. Es ist davon auszugehen, dass sich Home Office im Arbeitsalltag auch nach Corona etablieren wird. Bei einer Live-Umfrage beim casavi Kundenevent 2020, unter mehr als 300 Teilnehmenden, gaben 86 Prozent an, Home Office wenigstens in Ausnahmen zu ermöglichen und bei 53 Prozent arbeiten die Mitarbeiter sogar regelmäßige längere Phasen von Zuhause aus. Mit einer konsequent digitalen Ausrichtung des Unternehmens ist das möglich. Denn ein ortsunabhängiges Arbeiten kann nur funktionieren, wenn alle eine gemeinsame digitale Datenbasis pflegen. Besonders Cloud-Lösungen entfalten hier ihr ganzes Potenzial.

Smart-Building-Funktionen bei Investitionen berücksichtigen

Egal ob alle im Home Office sitzen oder nicht – um die Gebäude muss sich weiter gekümmert werden. Vielleicht während der Lockdowns sogar mehr als sonst, weil die Bewohner mehr Zeit in ihren Häusern verbringen und ihnen daher Mängel noch deutlicher auffallen. Doch auch hier ist eine merkbar angestiegene digitale Bereitschaft zu erkennen. Anfang 2020 ist casavi mit der Dienstleisterplattform Relay gestartet, auf der sich hunderte Dienstleister, viele davon Handwerker, bereits registriert haben. Weiter wurde deutlich, dass es im Immobilienumfeld schon einige sehr sinnvolle digitale Lösungen gibt, die sich für die Vermeidung von Kontakten und damit auch zur Automatisierung besonders eignen. Die Rede ist von Sensorik: Moderne Gebäudeanlagen liefern Verbrauchsdaten bereits automatisch aus den Liegenschaften und zwar so, dass diese direkt beim Messdienstleister und dann auch beim Immobilienverwalter ankommen. Smart-Building-Funktionen sollten daher bei Investitionsentscheidungen immer berücksichtigt werden. 

Ein Jahr der Entscheidungen für die Geschäftsführung

Zuletzt hat 2020 natürlich auch den Geschäftsführern und Entscheidern einiges abverlangt. Wie bekomme ich meine Mitarbeiter erfolgreich ins Home Office? Was für makroökonomische Auswirkungen wird die Pandemie auf mein Unternehmen haben? Wie soll ich mit den verschobenen Eigentümerversammlungen umgehen? Aber es war für viele auch ein Jahr der Besinnung. Plötzlich hatte man aufgrund abgesagter Veranstaltungen oder Reisen unerwartet Zeit, sich mit Themen zu beschäftigen, die sonst gerne vor sich hingeschoben werden und die Digitalisierung hat einen neuen unternehmerischen Stellenwert erhalten. Dabei wird immer deutlicher: Die Branche befindet sich an einem Scheideweg. Bei einer weiteren Live-Umfrage im Rahmen des Kundenevents gaben 86 Prozent an, 2020 bei der Digitalisierung nennenswerte Fortschritte gemacht zu haben. Die Schere zwischen digital fortgeschrittenen und traditionell agierenden Unternehmen wird also immer größer. Die Kosten- aber auch Qualitätsvorteile werden für erstere immer deutlicher, weshalb sich der Druck auf die Nachzügler immer weiter erhöhen wird.


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